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Richard Wagner: Siegfried - Stadttheater Minden

Thomas Mohr wiederholt als Siegfried seinen großen Erfolg aus der "Walküre" und trumpft mit Wohlklang, Textverständlichkeit und Durchhaltekraft auf.

Orpheus, November 2017


Nun hat man mit Sängern wie Thomas Mohr den am schönsten und am unangestrengtesten singenden Siegfried-Tenor der Gegenwart.

Freie Presse, 10.9.2017


Thomas Mohr ist ein brillanter Siegfried. Er verleiht dem Enkel Wotans jenes Ungestüm, das dem, der keine Furcht kennt, eigen ist.

Neue Westfälische, 11.9.2017


Mit großer Stimmkraft und schauspielerischem Talent gestaltete Thomas Mohr erfolgreich die sängerisch überaus anstrengende  riesige Titelpartie.  Den strahlenden Helden hörten wir stimmlich, kostümiert war er wohl absichtlich etwas unscheinbarer. Der Bär, mit dem Siegfried zu Beginn auf die Bühne stürmte, reizte ihn zum ersten kurzen hohen C. Weitgehend textverständlich schonte er die Stimme nicht bei den auch rhythmisch exakt gesungenen Schmiedeliedern. Im zweiten Aufzug konnte er beim „Waldweben“ die kräftige Stimme  einfühlsam zum Legato dämpfen. Er hatte genügend Ausdauer, um im langen Schlussduett Brünnhilde stimmlich gleichwertiger  Partner zu sein, allein das erfordert schon Bewunderung.

Online Merker, 10.9.2017

Wagner: Das Rheingold - Oper Leipzig

Among the singers, Thomas Mohr as Loge was a standout, his tenor full of colour and flexibility, revealing the complex character of a trickster who is also a sympathetic demigod. He infused meaning to every word, whispering intrigues and plotting schemes. His clear and ringing high notes cut through the orchestra; his legato made me realize that Wagner could be sung as Mozart.

Von den Sängern stach vor allem Thomas Mohr heraus, sein Tenor war voller Farbe und Beweglichkeit, offenbarte den komplexen Charakter eines Gauners, der ebenso ein mitfühlender Halbgott ist. Er hauchte jedem Wort Bedeutung ein, flüsterte Intrigen und Komplotte. Seine klaren und klingenden hohen Töne schnitten durch das Orchester; sein Legato ließ mich erkennen, dass man Wagner als Mozart singen kann.

www.bachtrack.com, 29.6.2017

Carl Maria von Weber: Der Freischütz - Oper Leipzig

Thomas Mohr zeigt den Max mit feiner Selbstironie, klarer Höhe und sensationellem, tragfähigen Piano als frühalten Wirrkopf, in dessen Hand ein Gewehr schlicht und ergreifend fehlplatziert ist.

concerti, 6.3.2017


Mit Wärme in der Grundierung seiner Tenorstimme gibt Thomas Mohr als Max dieser Partie besonders musikalisch starkes Profil und kann somit den nicht ganz unproblematischen Singspielcharakter des Stückes mit gesprochenen Dialogen überwinden.

Opernglas, April 2017

Felix Mendelssohn: Lobgesang - Mainfranken Theater Würzburg

Wenn Thomas Mohr mit wunderbar akzentuiertem, bestens geführtem Tenor „Er zählet unsere Tränen in der Zeit der Not“ singt, „Stricke des Todes hatten uns umfangen“ oder, in dreimaliger Wiederholung immer banger, ja fast verzweifelt fragend: „Hüter, ist die Nacht bald hin?“, wird durch seine Interpretation die Dramatik menschlicher Ängste und späterer Dankbarkeit augenscheinlich. Dieser Sänger weiß, wovon er singt!

Mainpost, 14.11.2016

Richard Wagner: Die Walküre - Stadttheater Minden

Thomas Mohr ist ein Siegmund mit bronzenem Tenor, der so delikat und pianomutig formuliert wie ein Schubert-Sänger, aber enorme Heldenreserven besitzt.

Opernwelt, November 2016


Der Siegmund von Thomas Mohr begeistert nicht nur durch seine starken Wälserufe, auch die Legato-Passagen gelingen und der unbekümmerte Umgang mit Stimme und Spiel passen gut zu dieser Partie.

orpheus, November / Dezember 2016


Einige haben von Minden direkt den Sprung nach Bayreuth getan, Heldentenor Thomas Mohr, der jetzt den Wälsung singt, möchte man den gleichen Weg prophezeien. Er hat die trompetenhelle, posaunenstarke, intensiv farbenreiche Verführerstimme, die diese Rolle braucht. Bei seinem Verzweiflungsruf „Wälse, wo ist dein Schwert?“ legt er eine so stattliche Fermate auf den Spitzenton, dass dem Nothung-Schwert nichts anderes übrigbleibt, als auf der Stelle im Stamm der Weltesche aufzublitzen. Aber auch andere Seelentöne beherrscht dieser Siegmund, zärtlich seine Sieglinde umwerbend, und sogar die Todverkünderin, Brünnhilde, kriegt er pianissimo herum.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.9.2016


Allen voran Thomas Mohr als Siegmund, der in seiner Gesangskultur an den jüngst verstorbenen Johan Botha erinnert. Im leichtesten Parlando singt er Zungenbrecher wie „der Magen Sippe dem Mann ohne Minne die Maid“. Die Wälserufe dagegen stehen wie Berge im Raum.

opernnetz, 10.9.2016


Für ihren Siegmund stand mit Thomas Mohr  ein stimmgewaltiger Heldentenor mit ewig langen „Wälse“-Rufen auf der Bühne. Er beherrschte aber auch Legato-Bögen, etwa in der Todverkündung, oder zartes p, etwa bei „So schlummre nun fort“. Spitzentöne zu forcieren hätte er nicht nötig gehabt.

Der neue Merker, 11.9.2016


Das sind ebenso große Schauspieler wie kraftvoll-überzeugende Sänger – Gleiches gilt für den Siegmund, dem Thomas Mohr mit seinem energiegeladenen Tenor heldenhafte Statur schenkt.

Neue Musikzeitung, 12.9.2016


Thomas Mohrs Tenor floss, scheinbar absolut unbeeindruckt von den Anforderungen und Anstrengungen seines Parts, in selbstverständlicher Präsenz schier über von heldenhafter Strahlkraft, von sensibler Herzenswärme.

Neue Westfälische, 12.9.2016

Richard Wagner: Götterdämmerung - Oper Leipzig

So einem Siegfried begegnet man selten. Einem, der nicht nur über den ganzen Abend stark vor-, sondern kurz vor Schluss auch noch eine Spitzenleistung hinlegt. Atemlos lauscht man da, wie Thomas Mohr seinem Rollendebüt die Krone aufsetzt. Wie er als Wagners verstrickter Erlösungsrecke am von Hagen gereichten Gegengift zum Vergessenstrank nippt und sich plötzlich wieder an alles erinnert: an Mime, den Kampf mit Fafner, Brünnhilde. Über vier Stunden hatte Mohr da die mörderische Heldenpartie bereits vermessen - und immer noch verfügt der Tenor über genug vokale Ressourcen, um die Szene souverän, mit substanziellem Schönklang zu gestalten. Die Imitation der Waldvogelstimme: vielleicht der Höhepunkt dieses Premierenabends der "Götterdämmerung" in Leipzig.

Opernwelt, Juni 2016


So sicher, so elegant und klangschön hat man Siegfrieds Bekenntnis zu Brünnhilde schon lange nicht mehr gehört wie von Thomas Mohr in Leipzig. Nie muss man sich Sorgen machen um seine Kondition oder die schiere Lautstärke. Auch wenn Dirigent Ulf Schirmer es mächtig krachen lässt, und das passiert häufig an diesem Abend, kommt Thomas Mohr souverän über die Orchestermassen, selbst die Sterbeszene hält er mühelos durch.

SWR Kulturinfo, 2.5.2016


Tenor Thomas Mohr legte ein fulminantes Rollendebüt als Siegfried hin. Dass einer nicht nur den ganzen Abend stark singt, sondern den Gipfel seiner Leistungsfähigkeit sogar erst kurz vor Schluss erklimmt – wann hat man das schon, gerade bei Wagner? Über vier Stunden hat Mohr die mörderische Heldenpartie bereits durchschritten, als er an dem von Hagen gereichten Gegengift zum Vergessenstrank nippt und sich sein Siegfried plötzlich wieder an alles erinnert: an Mime, Fafner, Brünnhilde. Von Kräfteschwund keine Spur, immer noch verfügt Mohr über genug Ressourcen, um die Rolle souverän, mit unerhörtem Schönklang zu gestalten. Seine Imitation des Waldvogels, kurz bevor ihn Hagen hinterrücks ersticht: ein echter Schwanengesang. Und Premierenhöhepunkt.

Der Tagesspiegel, 3.5.2016


Allen voran Thomas Mohr, ein Siegfried der Extraklasse, was Stimmschönheit, Intelligenz der Phrasierung, Gesangskultur und Wortverständlichkeit angeht, ohne alle schlechten Angewohnheiten so mancher brüllender Wagner-Tenöre.

mdr kultur, 2.5.2016


Gab Thomas Mohr schon im „Rheingold“ einen grandios gerissenen Loge, der die Götter vor sich hertreibt, steigerte er sich in der „Götterdämmerung“ als Siegfried zu einem strahlenden Helden mit mühelos kontrollierter Stimme.

FAZ, 7.7.2016


Thomas Mohr gibt mit der Partie des Götterdämmerungs-Siegfried sein Rollendebüt und ihm scheint diese Partie wie auf den Leib geschneidert. Ohne Mühen meistert er die Partie, sein Tenor hat große Stahlkraft in den Höhen, ein angenehmes Timbre in der Mittellage, und seine Diktion ist lehrbuchhaft, da bedarf es keiner Übertitel mehr. Die Duette mit Brünnhilde, besonders in der Abschiedsszene des ersten Aufzuges, sind reine Stimmenharmonie, sein Schlussgesang und letztes Gedenken an Brünnhilde voll beseelter Innigkeit.

Opernnetz, 2.5.2016


Thomas Mohr als heldisch heller, fast nimmermüder frischer und dazu noch edel tenorgeschmeidiger Siegfried-Naturbursche, der eine echte Alternative zu den wenigen internationalen Rollenvertretern werden dürfte.

concerti, 2.5.2016


Thomas Mohr als Siegfried überzeugte in jeder Hinsicht: Mit Kondition, Verständlichkeit und Maskulinität.

br-klassik 2.5.2016

Edward Elgar: The dream of Gerontius - Stadtcasino Basel

Thomas Mohr verfügt über die nötigen Reserven für die anspruchsvolle Partie des Gerontius. Sein hell schimmernder, frei fließender Tenor hat die Kraft, sich in den Forte-Höhepunkten mühelos über Chor und Orchester hinweg zu setzen, ist aber auch zu beweglichen, ausdrucksvollen Piano-Linien fähig.

Basler Zeitung, 30.11.2015

Edward Elgar: The dream of Gerontius - Christuskirche Bremerhaven

Herausragender Solist: Thomas Mohr. Als Interpret von Gerontius und dessen Seele war er immer präsent und glänzte mit klarem, nuancenreichem und kraftvollem Ton.

Nordseezeitung, 24.11.2015

Richard Wagner: Das Rheingold - Stadttheater Minden

Der satt timbrierte Tenor Thomas Mohr als Loge ist eine echte Entdeckung: keine eindimensionale Karikatur eines Strippenziehers, wie man ihn sonst oft sieht; vielmehr ein ehrlicher und brillanter Mistkerl, ausgestattet mit allen Farben der Hölle. Von diesem Sänger werden wir noch hören.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.9.2015


Thomas Mohr ist grandios als Loge, lässig im Spiel, unangestrengt im Gesang, mit betörend timbriertem, kernigem Tenor und überragend deutlicher Aussprache.

Neue Westfälische, 11.9.2015


Einen weiteren musikalischen Glanzpunkt des Abends stellt Thomas Mohr als Feuergott Loge dar. Auch wenn man diese Figur in der Personenregie schon wesentlich taktierender angelegt gesehen hat, begeistert Mohr vor allem durch saubere Diktion und einen strahlenden tenoralen Klang.

omm, 12.9.2015


Bei Thomas Mohr hörte man beste heldentenorale Kraft. Er wusste sie aber geschickt zu verbinden mit der sehr beweglichen Stimmführung – etwas beim grellen „Geraten ist ihm der Ring“ – und ebensolchem Spiel.

Online Merker, 13.9.2015


Den Loge singt Thomas Mohr und er gestaltet ihn nicht nur höchst intelligent, sondern zeigt auch mit wie viel Belcanto Wagner diese Rolle angelegt hat.

Der Opernfreund, 12.9.2015


Umso mehr fasziniert der außerordentlich kultiviert singende Tenor Thomas Mohr als Loge.

DeutschlandradioKultur, 11.9.2015


Mohr lässt in der Rolle des Feuergottes hin und wieder den Heldentenor aufblitzen, verleiht seinem Loge aber auch spielerische Züge, gepaart mit einer hervorragenden Textverständlichkeit.

Mindener Tageblatt, 11. 9.2015

Richard Wagner: Parsifal - Teatr Wielki Poznan

Thomas Mohr hat sich nach Anfängen im Baritonfach zum famosen Heldentenor entwickelt. Den Parsifal singt er belcantistisch schön, mit Strahlglanz und vorbildlicher Artikulation.

opernnetz, Oktober 2013


Allen voran natürlich Thomas Mohr, der in der Titelrolle souverän dann zur Stelle war, wenn es heikel wurde. Er klang immer so, als wäre der Parsifal die leichteste Tenorpartie der Welt: Unangestrengt, wortdeutlich, in schauspielerischer Hinsicht tat er das, was gefordert wurde – die absolute Nummer 1 des Abends.

Der neue Merker,  18.10.2013

Richard Wagner: Das Rheingold - Oper Leipzig

Das Glanzlicht an diesem Abend setzte Thomas Mohr als Loge, der mit seinem geschmeidigen und höhensicheren Heldentenor anrührend "Weibes Wonne und Wert" zum Besten gab und auch gleichermaßen die züngelnden Phrasierungen der Partie glasklar und differenziert zum Ausdruck brachte.

Opernglas, Juni 2013


Doch neben den Hörnern des Gewandhausorchesters heißen die drei Stars des Abends Thomas Mohr, Jürgen Linn und Dan Karlström. Nicola Reichert hat dem zu Loges Feuerrhythmen tänzelnden Mohr das Hütchen des traurigen, geschäftstüchtigen Clowns aufgesetzt. Jeder seiner Sätze ist eine Mitteilung. In seinem Monolog spannt er berückende Legato-Bögen.

Opernwelt, Juni 2013


...sowie der für seine mit lustvoller Leichtigkeit in der famosen Stimmführung brillierende und dafür zu Recht gefeierte Thomas Mohr als tüchtiger Loge.

nmz online, 6.5.2013


Ob Regisseurin Rosamund Gilmore wirklich eine solche Irritation in die Geschichte bringen wollte, ist fraglich. Das ist ihr wohl mehr so passiert, um diesem Loge etwas von dem Clever-Unvollkommenen zu verpassen, das ihn nur zum Halbgott macht. Vokal ist er bei Thomas Mohr allerdings mehr. Sein Loge gehört nämlich an die Spitze des Ensembles.

Mitteldeutsche Zeitung, 6.5.2013


Und musikalisch offenbart dieser Abend große Momente und Überraschungen. Allen voran Thomas Mohr als Loge. Mit einer Stimme, die schon fast Heldentenorcharakter hat, und übersprühender Spielfreude ist er sängerisch und spielerisch der Dominator dieser Aufführung und hat mit seiner musikalischen Interpretation dieser Figur einen neuen Maßstab gesetzt.

opernnetz, Mai 2013

Carl Orff: Carmina burana - Glocke Bremen | Stadthalle Verden

Und Bariton Thomas Mohr erhielt für seine stimmgewaltige, mit frecher Miene unterlegte Vagabundennummer spontanen Szenenapplaus, konnte aber ebenso als schmachtender Minnesänger mit lüstern einschmeichelndem Timbre überzeugen.

Weser-Kurier, 30.1.2013


Allen voran der Bariton Thomas Mohr, der seit 2002 an der Hochschule für Künste Gesang lehrt und hier als stimmvirtuoser,  facettenreicher und lebenssprühender Gestalter seines Pensums brillierte. In der Einleitungsarie des zweiten Teils "Estuans interius" schleuderte er die Worte voller Zynismus ins Publikum; im flehentlichen Werbelied malte seine Stimme pure, drängende und treibende Lüsternheit, dazwischen lagen tausend Nuancen kraftvoller und authentischer Stimm-Persönlichkeiten.

Verdener Nachrichten, 28.1.2013


Hier sang der großartige Bariton Thomas Mohr das erste seiner diversen Soli mit großer,  ausgereichter, farbiger  und substanzreicher Stimme, die sowohl in der fülligen Tiefe wie später im ganz hohen Bereich, im Falsett, einfach bestechend waren. Er brachte im weiteren Verlauf auch den trunksüchtigen Abt mit seinen köstlichen Hicksern perfekt und auch mit Ironie.

Verdener Kreiszeitung, 28.1. 2013

Richard Wagner: Die Walküre - Opernhaus Halle | Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Das gilt allen voran für den sensationellen Siegmund von Thomas Mohr. Mit seinen unglaublichen Wälse-Rufen, der mustergültig eloquenten Musikalität, Strahlkraft und Kondition hat er sich einen Platz in der ersten Reihe der Wagner-Tenöre erobert.

Neues Deutschland, 2.11.2011


Ein absolut überzeugendes, phasenweise begeisterndes Ensemble mit einem Thomas Mohr in der Rolle des Siegmunds an der Spitze, der seine Wälserufe eine gefühlte Ewigkeit lang ausstellt.

Rheinpfalz, 24.10.2011


Thomas Mohr (Siegmund), der ein tolles und edles Stimmmaterial mitbringt und in den endlosen Wälserufen brilliert.

Morgenweb, 24.10.2011


Thomas Mohr singt die Siegmund-Partie mit Kraft und Ausdauer, mit heldischem Timbre und dennoch vielen Nuancen.

Opernnetz, 24.10.2011


Der Siegmund des Thomas Mohr ist ein genuiner, aber (noch) kein schwerer Heldentenor, sondern gestaltet oft eher süffig leicht mit immer blendend ansprechendem klaren Tenormaterial. Da kommt Freude auf.

Der neue Merker, 24.10.2011


Der Star der Aufführung ist der Tenor Thomas Mohr, ein ehemaliger Bariton. So einen fabelhaften, strahlenden, heldischen Siegmund hat man seit Jahren nicht gehört, nicht einmal in Bayreuth. Dieser begnadete Sänger [...] hat einen mit der Kraft und der Schönheit seines Tenors so gefesselt, das Publikum war außer sich vor Begeisterung, zu Recht, ein seltenes Exemplar von echtem Wagner-Tenor, ganz sicher mit viel Zukunft.

MDR Figaro, 26.9.2011


Eine kleine Sensation ist Thomas Mohr, der nicht nur schier endlos gehaltene Wälse-Rufe heraustrompetet, sondern wohlartikuliert, mit Verstand und Gefühl singt. Ein Siegmund, der jedem Ensemble zur Ehre gereicht und in die natürliche Bayreuth-Reserve gehören müsste.

Leipziger Volkszeitung, 26.9.2011


Thomas Mohr war der umjubelte Held des Abends, ein Tenor von wirklich großer Strahlkraft, dabei nuancenreich, aber eben wirklich mit einer unglaublichen Stimme, dabei sehr kultiviert im Ausdruck. 

Deutschlandradio Kultur, 26.9.2011


Thomas Mohr ist ein strahlender ebenso wie empfindsamer Siegmund.

Mitteldeutsche Zeitung, 26.9.2011


Thomas Mohr tritt als Siegmund den Beweis an, dass Wagner auch Belcanto ist. Über wie viel Kraft er verfügt, beweist er in seinen demonstrativ ausgestellten "Wälse"-Rufen des ersten Aktes.

Rheinpfalz, 26.9.2011


Carola Höhn und Thomas Mohr sind exzellente Sängerdarsteller. Wie [...] er ihre Nähe gewinnt mit makellosem Gesang aus dem lyrischen Geist schubertscher Winterreiseklänge bis in den dramatischen Ausbruch, das sind wahrhaft große Momente des Musiktheaters.

klassik.com, 27.9.2011

Carl Orff: Carmina burana - Staatstheater Darmstadt

Der höhensichere Bariton Thomas Mohr liefert als großspuriger, weinseliger "Abt von Cucanien"  eine köstliche Studie und wechselte bei "Dies, nox et omnia" mühe- und bruchlos von leuchtender Kopfstimme zu markanter Tiefe.

Echo online, 8.11.2010

Carl Maria von Weber: Der Freischütz - Eutiner Festspiele

Hier war es Thomas Mohr in der Rolle des Max, der mit wohlklingender, kräftiger Tenorstimme und Spielfreude agierte.

Opernglas, September 2010


Der bewegliche Thomas Mohr stellt mit der Strahlkraft und Schönheit seines Tenors die Eutiner Max-Vorgänger in den Schatten.

Kieler Nachrichten, 19.07.2010

Richard Wagner: Das Rheingold - Oper Leipzig

Heldentenor Thomas Mohr war gestalterisch sowie stimmlich eine ideale Besetzung für Loge; Witz und eine gewisse Überheblichkeit waren in seiner flexiblen Stimme ebenso präsent wie eine überzeugende Nüchternheit.

klassik.com, 27.04.2010


Eine Klasse für sich ist Thomas Mohr, der den Strippenzieher Loge mit heldischem Metall ausstattet.

Leipziger Volkszeitung, 26.04.2010

Richard Wagner: Parsifal - Theater Duisburg

Thomas Mohr ist ein Parsifal mit strahlenden Höhen, lyrisch intensiven Passagen und beeindruckender emotionaler Intensität.

opernnetz, 29.4.2009

Gustav Mahler: Das Lied von der Erde - Kölner Philharmonie

Waltraud Meiers Tenorpartner war Thomas Mohr, emphatisch im Duktus, machtvoll in der Tongebung (dabei lyrisch kontrolliert), vorbildlich in der Textdeutlichkeit.

Bonner Generalanzeiger, 21.4.2009


Auch der Tenor Thomas Mohr brachte einen beachtlichen Reichtum der Nuancen ein, die gespenstische Vision des Affen im ersten Satz wurde schier zur Opernszene, die Phrase "Dunkel ist das Leben, ist der Tod" zur Grabinschrift.

Kölner Stadtanzeiger, 20.4.2009


Thomas Mohr, à la voix étonnement claire pour un ancien baryton, vaillante et de couleur assez métallique, surmonte sans grande peine les nombreuses difficultés des premiers mouvements, mais se fatigue quelque peu dans le redoutable Trinklied vom Jammer der Erde, notamment lorsqu’il tente d’alléger son émission dans l’aigu.

ResMusica, 23.4.2009

Carl Maria von Weber: Der Freischütz - Theater St. Gallen

Die schwierige Partie des Max wird von Thomas Mohr überzeugend gestaltet. Seinen hellen, strahlkräftigen Tenor setzt er äußerst differenziert ein. Ein starker Auftritt!

art-tv oper, 13.4.2008


Mohr gibt  Max von Anfang an als einen Zauderer, manchmal treuherzig vertrauend, dann verzweifelt, dann zu allem entschlossen. Trotz seines Körperumfangs bewegt er sich auf der Bühne agil und singt dazu noch großartig weitgespannte Phrasen.

St. Galler Tagblatt, 14.4.2008

Festliches Opernkonzert - Stadthalle Gotha

Thomas Mohr hat, was man salopp als eine "mächtige Röhre" bezeichnet. Voluminös und weittragend ist dieser Tenor, der sich die Wärme des Baritons glücklicherweise bewahrt hat. Er beherrscht die heldische Pose der Wagner-Typen ebenso wie das Einschmeichelnde des italienischen Belcanto und die Gefühlsintensität, die der Verismo Puccinis fordert. [ ...] Den beeindruckend glanzvollen Abschluss des Thomas-Mohr-Abends bildete die Arie des Kalaf "Niemand schlafe" aus Puccinis "Turandot". Das war wirklich weltklasse.

Thüringer Allgemeine, 5.6.2008

Max Bruch: Moses - Glocke Bremen

Thomas Mohr (Aaron) fand vor allem im ersten Teil eine ideale Mischung aus subtilen und heldischen Tönen.

Weser-Kurier, 29.1.2008

Carl Maria von Weber: Der Freischütz - Oper Köln

Thomas Mohr (Max) war ein blendender Jägerbursche mit fester, forscher Höhe und profunder Tiefe und Mittellage - eine Idealbesetzung in jeder Beziehung. Sein „Nein, länger trag ich nicht die Qualen..." sollte ein Lehrstück für Gesangsstudenten sein. Er überzeugt nicht nur durch Kraft, sondern auch durch Schönheit in den lyrischen Passagen.

Der neue Merker, 22.10.2007


L’unique artiste invité est Thomas Mohr dans le rôle de Max. Après Idomeneo, Siegmund et Parsifal, l’ancien baryton affronte donc son quatrième emploi de ténor. La voix est belle et l’aigu lumineux, le chant est nuancé et la diction exemplaire.

ResMusica, 21.10. 2007


Die heikle Partie des Max ist mit dem souveränen Thomas Mohr dagegen ordentlich besetzt. Mohr hat einen jederzeit höhensicheren, strahlenden und gleichzeitig lyrisch grundierten Tenor.

Online Musik Magazin, 21.10. 2007

Gala-Konzert Kieler Woche

Tenorbariton Thomas Mohr erweist sich als ebenso sicher im Opern-Genre, wie er es als charmanter Flaneur auf dem Weg "ins Maxim" gekonnt hinter sich lässt. Mit inniger Spannung schmilzt Mohr in Lehárs "Dein ist mein ganzes Herz" und drängt dramatisch im Duett aus Leoncavallos "Pagliacci".

Kieler Nachrichten, 23.6.2007


Mit seiner ausdrucksvollen Stimme entführte Thomas Mohr mit "Dein ist mein ganzes Herz" die Besucher ins Land des Lächelns von Franz Lehár. Seinem jungenhaften Charme konnte sich keiner entziehen. Vor allem die weiblichen Besucher hingen hingerissen an seinen Lippen.

Homepage Kieler Woche, 23.6.2007

Franz Liszt: 13. Psalm - Große Kirche Bremerhaven

Thomas Mohr, Professor für Gesang an der HfK, gestaltete seinen Part solistisch wie im Wechselgesang mit dem Chor mit schöner Modulation und starkem Ausdruck.

Nordsee-Zeitung, 18.6.2007

Joseph Haydn: Die Schöpfung - Münster

Thomas Mohr überzeugte als Uriel mit klangschönem Tenor.

Münstersche Zeitung, 11.6.2007

Richard Wagner: Die Walküre - Oper Köln

La bonne surprise est aussi vocale, avec le Siegmund vaillant de Thomas Mohr, au beau timbre cuivré, à l’aise sur toute la tessiture avec des aigus justes et puissants, décochés avec facilité, et un registre grave très riche.

ResMusica, 20.3.2007

Johann Strauß: Die Fledermaus - Bayerische Staatsoper München

Ein weiterer Gewinn ist der Tenor Thomas Mohr. Sein Eisenstein ist ein verspielter Alt-68er mit Zopf und erinnert in den Dialogen an Lambert Hamels wichtigtuerische Bedächtigkeit, für die Rolle perfekt.

Münchner Abendzeitung, 2.1.2007

Franz Lehár: Die lustige Witwe - Oper Köln

Un triomphe pour Danilo
Parlons de formidable Danilo de Thomas Mohr. Cet ancien baryton, s'appropriant actuellement des rôles de ténor dramatique, trouve ici un emploi idéal pour ses moyens. Graves bien appuyés, médium puissant, aigu facile - sa prestation vocale est sans failles. De plus, Mohr fait preuve d'une extraordinaire présence scénique faisant de ce Danilo LE personnage central de l'opérette.

ResMusica, 10.1.2007


Besonders gefiel auch Thomas Mohr als Danilo, nicht zuletzt weil er sich jeglicher Outrage enthielt und keine Parodie der großen Rollenvorgänger im Sinn hatte, sondern den Grafen als in die Jahre gekommenen, sympathisch untersetzten und leichten Grauschleier auf der Zopffrisur nicht verdeckenden Lebenskünstler portraitierte und dabei auch gesanglich sehr seriös vorging, indem er etwa häufig piano sang, feinere Nuancen suchte und trotz seines Fachwechsels zum Heldentenor hin in vielen Momenten einen durchaus lyrischen, jugendlichen Ton verströmte.

Online Musik Magazin, November 2006


Mit Thomas Mohr, der bis zum grauen Zöpfchen genauso aussieht wie Marlon Brando (aber zum Glück besser singt), und Kirsten Blanck sind die Hauptrollen perfekt besetzt.

Express, 13.11.2006


Im singenden Personal gefallen die Tenöre Musa Nkuna (eleganter Rosillon) und besonders Thomas Mohr (seelenvoller Danilo).

Rheinische Post, 16.11.2006

Robert Schumann: Liederabend - Klein Kummerfelder Kuhstall Konzerte

Die Zuhörer spendeten dem Tenor mit der baritonalen Tiefe enthusiastischen Applaus. ... Thomas Mohrs Stimme fasziniert durch großen Umfang und durch die Leichtigkeit, mit der er sich dramatisch in Tiefen und Höhen bewegt. Diese Bandbreite nutzt der Gesangsprofessor für seine Lied-Gestaltung mit hoher Virtuosität aus, von seiner Meister-Technik, seiner exzellenten Aussprache und seiner Mimik ganz abgesehen.

Hamburger Abendblatt, 22.07.2006

Richard Wagner: Parsifal - Theater Erfurt

Tenorissimo
Erfurt: Thomas Mohr, ein überragend idealer Wagner-Sänger...

Süddeutsche Zeitung, 05.05.2006   


Schon zu diesem frühen Zeitpunkt deutet Thomas Mohr an, dass er die stimmliche Entdeckung des Abends sein wird. Sein ideal timbrierter Tenor kennt trotz markanter Fülle kein Tremolo, dafür edlen Ansatz und fein einschwingendes Vibrato.

Nordbayerischer Kurier, 02.05.2006


Wir gratulieren Thomas Mohr (und uns als Zuhörern) zum Wechsel ins Tenorfach! Genauso sollte ein Wagner-Tenor sein, mit Kraft und Metall im Forte und lyrischem Schmelz im Piano.

Thüringische Landeszeitung, 01.05.2006


Denn mit Thomas Mohr, der hier seinen Wechsel vom Bariton- ins Heldentenorfach vollzieht, hatte man einen Parsifal von Format, mit schönem klaren Ton, kraftvoll und ohne jede Ermüdungserscheinung.

Ostthüringer Zeitung, 01.05.2006


... Thomas Mohr, der in der Titelrolle eine alles überragende stimmliche Leistung bot. Dass sich dessen kindlich-naives Entsetzen mit voluminös-jugendlichem Tenor paarte, trug viel zur Glaubwürdigkeit des "reinen Toren" bei.

Thüringer Allgemeine, 01.05.2006

Richard Wagner: Die Walküre - Oper Köln

Ring an zwei Tagen                 
... Thomas Mohr als schon sensationell nennender Siegmund...

Opernglas, April 2006


In der "Walküre" war mit Thomas Mohr und Kirsten Blanck ein intensives, gesanglich wohltönendes Wälsungenpaar zu erleben.

Wiener Zeitung, 05.04.2006

Carl Orff: Carmina burana - Alte Oper Frankfurt

Am eindrucksvollsten jedoch wirkte der so klangmächtige wie tonschöne Bariton Thomas Mohrs - für die "Carmina burana" eine Idealbesetzung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.2006

Benjamin Britten: War Requiem - Glocke Bremen

Mit dem Tenor Steve Davislim und dem Bariton Thomas Mohr hatte Joshard Daus zwei hervorragende Solisten engagiert, die Brittens Musiksprache nahezu ideal verwirklichten. Mohr bestach durch seine machtvolle und dennoch elegante Höhe.

Weser Kurier, 10.11.2004

Georg Philipp Telemann: Der Tag des Gerichts - styriarte Graz

Besonders hervorzuheben der seit 1997 freischaffende Bass-Bariton Thomas Mohr, der wortpräzise über lange Strecken sängerische Schwerarbeit leistete, wie bereits im ersten Rezitativ und Arie beim "Zittert im Staube; wir steigen empor!" als rhetorisch virtuoser Unglaube zu hören war.

Juli 2004

Peter Ruzicka: Celan - Oper Köln

Kein Lob zu hoch für Thomas Mohr: Vor kurzem ein fideler Eisenstein in der "Fledermaus", gibt er jetzt die abgründige Leidensfigur Celan 1, stimmlich beklemmend intensiv, sprachlich vorbildlich, darstellerisch hinreißend.

Opernwelt, Juni 2004


Thomas Mohr sang den älteren Celan mit einer idealen Balance zwischen nachdrücklicher Diktion und lyrischer Legatokultur.

Die deutsche Bühne, Mai 2004

Robert Schumann: Szenen aus Goethes Faust - Kölner Philharmonie

Unter den allesamt mit mehreren Partien beschäftigten Solisten ragte der hell timbrierte lyrische Bariton Thomas Mohrs (Faust u.a.) heraus.

Kölnische Rundschau, 25.05.2004


Thomas Mohr, der einmal an der Kölner Oper pikanterweise den Spohrschen Faust verkörpert hat, sang bei Schumann mit seinem tenoral aufgehellten Bariton ausgesprochen wohltönend und mit mustergültiger Textverständlichkeit.

Bonner Generalanzeiger, 25.05.2004

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion - Kölner Philharmonie

Mit Thomas Mohr wurde zudem ein ebenso erhabender wie in den Kantilenen sensibler Bariton präsentiert, der die Jesus-Partie vollkommen ausfüllte.

Kölnische Rundschau, 16.03.2004

Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias - Lippstadt

Getragen aber wird die Komposition letztlich von der Sängerpersönlichkeit des "Elias", und hier durfte man einmal mehr in Lippstadt von Thomas Mohr begeistert sein. Seine stimmliche Vitalität in der gesamten Skala, seine Möglichkeit der Abschattierung machten seine Interpretation der Titelfigur zu einem Erlebnis und seine Arie "Es ist genug" zum Höhepunkt des Abends.

Lippstädter Zeitung "Der Patriot", 19.11.2003

Johann Strauß: Die Fledermaus - Oper Köln

In dieser Hinsicht agiert Thomas Mohr an vorderster Front. Als Eisenstein ist er ein von keiner moralischen Blässe angekränkelter Lebemann, sprühend vor tenoralem Temperament und von vorbildlicher Textdeutlichkeit.

Theater Rundschau, Juli/August 2003


Zu den besten Seiten der Inszenierung gehört Thomas Mohrs prächtiger Bariton; er passt zu Lohners Konzept des auftrumpfenden Kavaliers.

Neue Ruhr Zeitung, 26.05.2003


Zum Schieflachen Thomas Mohr als Eisenstein. Ein pralles Bündel Komik, das zudem delikat zu singen versteht.

Opernwelt, Juli 2003


Thomas Mohr era l'esuberante Eisenstein che ha dato del suo meglio anche dal punto di vista vocale con splendido smalto da Heldentenor.

Opera, Juli 2003

Manfred Trojahn: Limonen aus Sizilien - Oper Köln

Manfred Trojahn lässt vor allem dem in seiner Klarheit und seiner Gestaltungskraft phänomenalen Tenor Thomas Mohr Raum und Freiheit.

Nürnberger Nachrichten, 26.03.2003


The tenor, who deserve particular mention, was the Heldentenor Thomas Mohr, who sang both Andrea Fabbri and Alberto Serra.

Opera, September 2003